Gesundes Raumklima: Wohlfühlen und Energie sparen

13. Februar 2026 | von Gordon Bernieck


 

Gesundes Raumklima: Warum es wichtig ist


 


 

Ein gesundes Raumklima steigert Wohlbefinden, Produktivität und schützt die Bausubstanz. Optimale Temperatur und Luftfeuchtigkeit wirken sich positiv auf Gesundheit, Konzentration und Komfort aus, während extremes Klima zu Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schimmel führen kann.


 


 


 


 

Einfluss von Temperatur und Luftfeuchtigkeit


 


 

  • Temperatur: 18–22 °C ideal
  • Luftfeuchtigkeit: 40–60 % für Wohnräume, etwas höher im Bad
  • Ungünstige Werte führen zu trockenen Schleimhäuten, Belastung durch Allergene oder Schimmelbildung.


 


 


 


 


 

Effizientes Heizen


 


 

  • Energiesparende Heizsysteme: Wärmepumpen, moderne Gasheizungen mit Brennwerttechnik
  • Zukunftstechnologien: Infrarot-, Wasserstoffheizungen, Integration von Fotovoltaik
  • Optimierung: Regelmäßige Wartung, Heizkörper entlüften, smarte Thermostate
  • Gesetzliche Vorgaben ab 2026: Verbot ineffizienter Heizsysteme (alte Öl- und Kohleheizungen)


 


 


 


 


 

Richtig Lüften


 


 

  • Stoßlüften: Fenster kurz vollständig öffnen (5–10 Minuten), 2× täglich
  • Querlüften: gegenüberliegende Fenster öffnen für schnelleren Luftaustausch
  • Feuchtigkeitskontrolle: Nach Kochen oder Duschen unbedingt lüften
  • Luftreiniger: Filtern Schadstoffe und Allergene, ergänzen das Lüften
  • Wintertipps: Stoßlüften statt Dauerlüften, moderne Systeme für effiziente Luftzirkulation


 


 


 


 


 

Häufige Probleme & Lösungen


 


 

  • Gefühltes Frieren bei 20 °C: trockene Luft oder Zugluft ausgleichen
  • Ungleichmäßige Temperaturen: Hydraulischer Abgleich, blockierte Ventile prüfen
  • Schlechte Dämmung: Kalte Wände/Fensterbereiche verbessern mit Wärmedämmplatten oder Vorhängen
  • Ältere Gebäude: Heizkessel optimieren, Reflexionsfolien nutzen


 


 


 


 


 

Praktische Tipps für dauerhaft gesundes Raumklima


 


 

  • Heizkörper frei von Möbeln halten
  • Stoßlüftung 2× täglich
  • Raumtemperatur überwachen (20–22 °C)
  • Luftfeuchtigkeit kontrollieren (Hygrometer)
  • Gegebenenfalls Luftbefeuchter einsetzen
  • Fachpersonal für Heizung/Lüftung prüfen lassen